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Ourense (Ruhetag)

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  In Deutschland wird für den Friseur Besuch ein PCR Test oder Schnelltest benötigt. Daher habe ich mich spontan dazu entschlossen in Ourense zum Friseur zu gehen. Ich komme aus dem Supermercado um meinen täglichen Wasservorrat aufzufüllen und sehe, schräg gegenüber ist ein Friseur, der mich an Hairsprenger Next by Ela erinnert. Der Friseur schließt um 14:00 Uhr und jetzt ist es 13:30 Uhr. Der nächste Termin ist für Montag. Ich erzähle, dass ich als Peregrina den Camino laufe und nach dem Wochenende schon wieder weg bin. No Problema!! Ich werde schnell dazwischen geschoben. Und siehe da, es hat sehr gut geklappt. Bezahlt habe ich € 7,00 inkl. Trinkgeld. Besser geht’s gar nicht. 😀 Ich bekomme sogar noch Tipps was ich mir noch kurz hinter Santiago anschauen soll.  So, gut gestylt geht’s zum Sightseeing... Besichtigung der Kathedrale von Ourense. Es ist nach der Kathedrale von Santiago die reichste und schönste Kirche Galiciens.  Iglesia Santa Maria Nai. Dieses schöne Kirch...

Xunqueira de Ambía - Ourense 24 km

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  Begegnungen Begegnungen mit Menschen, egal ob auf der Arbeit oder im Privaten  sind immer wertvoll. In Zeiten von Corona, wo Menschen immer mehr auf sich allein gestellt sind, werden  Begegnungen existenziell.  Ebenso ist es auf dem Camino. Auf einem Camino unterwegs zu sein ist immer eine Herausforderung. Jede Begegnung auf dem Camino ist ein Geschenk. Heute schreibe ich über einige Begegnungen, die mich sehr beeindruckt haben.  Eine großartige Begegnung ist das Treffen mit Dorothea Knophuis. Sie hatte vier Jahre eine eigene Albergue in Alquescar. Ich hätte sehr gerne in ihrer Albergue übernachtet, zumal sie für ihre Pilger immer selbst kocht. Hoffentlich findet sie eine neue Möglichkeit eine Albergue zu eröffnen. Bei ihr bekommt man auch ihre selbsthergestellten Casa Peregrina Öle.  Eines ist speziell für Fußprobleme und das andere stärkt die Muskulatur. Beide Öle sind täglich bei mir im Einsatz! Und meinen Füßen geht es auch nach fast 900 km immer noch...

Vilar de Barrio - Xunqeira de Ambía 15 km

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  Ich liebe diese Landschaft. Intensive Farben, wundervoll duftende Blumen. Stundenlang könnte ich nur Blumen fotografieren.  Auch heute geht es wieder bergauf und wieder bergab. Wieder einmal oben angekommen, erreiche ich eine markante Felsengruppe. Ein Pfad führt hindurch und es geht steil bergab. Mit einer toller Aussicht über die Baumwipfel.  Am Ende dieser schönen Kurzetappe erreiche ich meine heutige Unterkunft. Einfach Mega! Casa Tómas in Xunqueira. Eine sehr schön eingerichtete Pension. Die Begegnung mit Tómas beginnt schon sehr lustig. Ich frage ihn nach dem WLAN Passwort. Er schaut mich an und sagt, „das habe ich vergessen“ OK?!? Dann nehme ich erstmal ein Café con Leche...  Und so nimmt ein lustiger Tag seinen Lauf...   Hier bietet sich auch das erste Mal die Gelegenheit eine Messe in der Kirche gegenüber zu besuchen.  Und mit einem schönen Abend mit Tómas und seiner Frau Eugenia klingt dieser Tag aus...   

Laza - Vilar de Barrio 20 km

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  Wenn ich nicht wüsste, dass ich in Spanien bin, könnte man meinen ich befinde mich im Schwarzwald. Überall grün, viele Tannen und einige Wasserfälle.  Dann wechselt die Landschaft wieder...  Im Dorf Alberguería gibt es einen Cat - Walk... Und eine Pilger Attraktion: Die Bar Rincón de Peregrino, welches übersetzt Pilgereck bedeutet. Jede Wand, jede Decke, jeder Winkel ist mit Jakobsmuscheln dekoriert. Auf allen Jakobs-muscheln haben sich Pilger verewigt. Es gibt eigentlich keine freie Stelle mehr in der Bar 😀 Sehr sehenswert! 

A Gudiña - Campobecerros - Laza 35 km

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  Eine phantastische Berglandschaft erwartet mich heute. Zuerst gibt es in A Gudiña wieder 2 Wegalternativen zu wählen. Entweder Richtung Laza oder Richtung Verín.  Es geht in Richtung Laza in eine unbeschreibliche Bergwelt. Vorbei an vier kleinen Dörfern: A Venda do Espiño, A Venda da Teresa, A Venda da Capela und A Venda do Bolaño.  Nach dem letzten Dorf geht‘s ordentlich bergauf auf den höchsten Punkt.  In Laza angekommen begegnet mir eine absolute Überraschung: Karneval in Laza - Ein Schmankerl für alle Karnevalisten. Mit Blick über den karnevalistischen Tellerrand 😀

O Pereiro - A Gudiña 12 km (Ruhetag)

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  Nach einem reichhaltigen Abendessen, Portionen so groß wie Bauarbeiter Teller, beginne ich heute mit leichtem Magengrummeln die nächste Etappe.  Das Wetter in Galicia ist milder. Die Sonne scheint und die Landschaft ist wieder einmal ein Traum.  Das Überqueren der vielen Bäche mit glasklarem Wasser ist ein völlig neues Erlebnis. Große Felssteine dienen als Brücke über die Bäche. Es wirkt wie in einer magischen Welt.  Trotz einigem Bergauf und wieder Bergab ist es eine wunderschöne und ruhige Etappe. Und ich freue mich auf einen freien Nachmittag ohne Rucksack in A Gudiña.  Außer Blumen und Felsen habe ich heute ein besonderes schönes Foto Motiv. Sogar extra in Pose gestellt. Ist er nicht putzig?!? 😍

Padornelo - O Pereiro 28 km

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  Ich habe sehr gut und sehr lange geschlafen. Fühle mich wieder richtig fit 💪🏻 und es kann mit neuer Kraft losgehen auf die nächste Etappe.  Für meine heutige Etappe waren 22 km geplant. Durch Bauarbeiten an der Bahntrasse der AVE sind Abschnitte teilweise blockiert. In meinem Buch gibt es einen Weg mit einer provisorischen Brücke. Den heutigen Warnschildern nach zu urteilen und mit der Erfahrung von gestern, sind mir provisorische Brücken nicht geheuer. Dementsprechend lang war der Weg bis nach Lubián. Erst gegen Mittag erreiche ich den Ort Lubián.  Nach einem schönen Mittagessen geht es wieder weiter. Der folgende Weg ist in einem schlechten Zustand. Er verläuft steinig bergauf und bergab. Zum Teil durch einen Bach. Manchmal am Rand entlang gehangelt oder stellenweise, da wenig Wasser, mittendurch. Es ist unglaublich anstrengend, da diese Wege schwer zu gehen sind. Endlos erscheint mir der Weg.   Irgendwann geht auch dieser Weg zu Ende und der Pass von A Canda i...